Regierung sorgt sich um Lehrstellen-Mangel

Arbeitslosigkeit ist etwas, was viele Menschen betrifft und was gleichzeitig auch enorm belastend ist. Schlimm, wenn man nach vielen Jahren im Berufsleben scheinbar nicht mehr gebraucht wird, aber ganz besonders schlimm ist es, wenn man nicht einmal die Chance bekommt, sich in das Berufsleben zu integrieren, nicht einmal die Chance auf eine Lehrstelle hat. Die Bundesregierung sieht dies natürlich mit großer Skepsis, denn Jugendliche die nach der Schule auf der Straße sitzen, werden leicht zum Langzeitarbeitslosen von morgen. Perspektiven aufzeigen und vermitteln muss hier oberste Priorität haben. Die Regierung kann zwar auch keine Lehrstellen herbeizaubern, aber sie kann Anreize für die Ausbildung geben. Jeder Jugendliche, der sich in einer Ausbildung befindet, schafft eine Grundlage, die Grundlage für einen späteren Job. Zweifelsohne wird es nicht gelingen, jeden Schulabgänger in die Ausbildung zu bringen, denn die Voraussetzungen sind bei manchen einfach nicht gegeben. Aber durch eine gezielte Förderung kann versucht werden die offenen Lehrstellen auch zu besetzen.

Die Sorge darüber, dass es in vielen Jahrgängen zu wenige offene Lehrstellen gibt und dass es auf eine Lehrstelle einfach zu viele Bewerber gibt, bleibt hingegen. Wie schon erwähnt, kann auch die Bundesregierung keine Ausbildungsplätze einfach so auf den Arbeitsmarkt werfen. Aber in Sorge um den Mangel an Lehrstellen hat die Bundesagentur für Arbeit einige Anreize für Arbeitgeber geschaffen. Unter bestimmten Voraussetzungen beteiligt sie sich an den finanziellen Unkosten und zahlt teilweise sogar einen Bonus, wenn Betriebe ausbilden. Dies dient als Anreiz, um junge Menschen in Arbeit zu bringen und um den Lehrstellenmangel in Deutschland effektiv zu bekämpfen.

Bildquellenangabe: Dr. Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de

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